Gewichtsausgleich
Spiralfeder-Gewichtsausgleich für Werkzeugmaschinen
Maschinen- und Anlagenbau
Spiralfeder-Gewichtsausgleich
Gewichtsausgleiche für Werkzeugmaschinen
Produkt:
Die Firmengruppe SCHERDEL liefert seit vielen Jahren Spiralfedergewichtsausgleiche für Werkzeugmaschinen und Medizintechnik. Das System stellt eine Gegenkraft zur bewegten Masse an der Vertikalachse dar. Die Kraft wird über einen Zahnriemen übertragen, der sich am Gehäuse einer vorgespannten Spiralfeder abrollt. Dadurch wird die Masse kompensiert und der vertikale Vorschubantrieb entlastet. Der Spiralfedergewichtsausgleich für Werkzeugmaschinen eignet sich gleichermaßen für lineare Direktantriebe und Kugelgewindetriebe.
Anwendungen:
Qualität, Präzision, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz standen Pate für die Entwicklung des Spiralfedergewichtsausgleichs. Dieser kompensiert die zu bewegende Masse an der Achse, wodurch der Linearmotor nur noch für die Differenzkräfte zuständig ist. Mit der Fokussierung des Maschinen- und Anlagenbaus auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit beim Umweltschutz („hydraulikfreie Maschine“) oder Kostenoptimierung bei gleichzeitiger Verbesserung der Performance rückt diese Problemlösung immer mehr ins Rampenlicht. Der Spiralfedergewichtsausgleich kann bei allen Arten von Werkzeugmaschinen, wie Fräs-, Schleif- und Drehmaschinen und im Sondermaschinenbau, sowie für Bearbeitungszentren oder den Anlagenbau im Allgemeinen eingesetzt werden. Grundsätzlich lässt er sich überall dort, wo schwere Lasten oder Teile bewegt werden müssen, zum Einsatz bringen.
Technik
- Maximaler Arbeitshub: 540 mm
- Maximal auszugleichendes Gewicht: ≈ 100 kg pro Feder (pro Einheit max. 4 Federn)
- Es können mehrere Einheiten (Baukastenprinzip) kombiniert werden
- Außendurchmesser: 220 mm
- Maximale Trommellänge: 334 mm
- Die Länge des Zahnriemens (Profil: AT10) kann maschinenspezifisch angepasst werden
Vorteile
gegenüber hydraulischen oder pneumatischen Gewichtsausgleichen
- Keine Schaltzeiten für Ventile
- Kein Stick-Slip-Effekt
- Hohe Energieeffizienz
- Geringe Massenträgheit und innere Reibung
- Hohe Lebensdauer und Wartungsfreiheit
- Keine Anschlussleitungen, Ventile und Hydrauliköl nötig
Kundennutzen
- Geringe Anschaffungskosten
- Keine Wartungskosten
- Keine Energiekosten im Betrieb
- Geringere Energiekosten für Vorschub
- Hohe Dynamik, kaum Hysterese
- Einfache Integration